8. August 2026
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Begeisterung für Fahrsport

Lesedauer 2 Minuten

Das Oldenburger Landesturnier

(Rastede) Der Samstag in Rastede hatte es in sich – 33 Vierspänner im Schlosspark, ziemlich flott unterwegs und so rasant wie möglich durch sieben Hindernisse – die spektakulärste Prüfung des CAIO Rastede zog magisch Publikum an, während auf dem Springplatz um Championate geritten wurde und im Dressurviereck Entscheidungen fielen. Nach sieben Kilometern und sieben Hindernissen kam Bewegung in den Zwischenstand: Belgiens Weltcupsieger Dries Degriieck führt nach zwei Teilprüfungen vor Anna Sandmann aus Lähden und Weltmeister Boyd Exell (Australien).

Weltcupsieger Dries Degrieck fuhr nicht mit zuviel Risiko im Marathon und kletterte auf Rang eins nach zwei von drei Teilprüfungen in Rastede.
(Foto: BM)
Weltcupsieger Dries Degrieck fuhr nicht mit zuviel Risiko im Marathon und kletterte auf Rang eins nach zwei von drei Teilprüfungen in Rastede.
(Foto: BM)

Enttäuschend verlief die zweite Prüfung auch für Christoph Sandmann und Anna Mareike Meier (Negernbötel), die beide unterhalb ihrer Möglichkeiten blieben. “Es ist schon mein Anspruch, vorn dabei zu sein und die bestmögliche Leistung abzuliefern”, so Sandmann, der nicht mal Fehler kassierte, aber dreimal in den engen Hindernissen “Schleifen” drehen musste. Auch Meier fand nicht viel Gefallen an den Kursen und wurde nur 23.. Für die deutschen Fahrer geht es in dieser Woche auch um die Startplätze bei der Weltmeisterschaft in Aachen.

Der deutsche Aktivensprecher Rene Poensgen konnte sich am Samstag mit Platz elf im Marathon auch in der Gesamtwertung auf Platz 16 verbessern. Die Führung ist das deutsche Aufgebot allerdings “los”.  Stattdessen zogen die Belgier dank des Sieges von Tom Stokmanns  und des dritten Platzes von Dries Degrieck im Marathon in die Pole Position vor Australien und den Niederlanden.

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Die Hindernisreihe auf der denkmalgeschützten Wiese des Schlossparks  – dort warteten fünf Hinderniskomplexe auf jedes Gespann, säumten dicht an dicht hunderte Schaulustige, begleiteten Fahrer und Pferde mit Applaus und lautem Jubel und machten aus dem Nationenpreis ein Happening. Das setzte sich auch am Abend bei der Siegerehrung im Hauptstadion fort. Dort gab es Riesenapplaus von der voll besetzten Tribüne für die besten acht Fahrer des Marathons. Und auch die Fahrer selbst geizen nicht mit Komplimenten und lobten die umsichtige Organisation und die Abläufe des CAIO in Rastede.

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