22. Februar 2024
Aktuelles

Der Weg zum Weltcup-Finale nur über Leipzig

„Leipzig ist meine letzte Chance!“, gesteht Martin Fuchs. In Leipzig fallen für den Schweizer Spitzenreiter die Würfel, ob er zum Longines FEI Jumping World Cup™ Finale in Riad (Saudi Arabien) fahren darf oder nicht. Das Turniergespräch mit der aktuellen Nummer sechs der Weltrangliste am Rande der 26. PARTNER PFERD.

Martin Fuchs ist zweimaliger Olympiateilnehmer, Einzel-Europameister von 2019, Weltcup-Finalsieger von Leipzig 2022 und ein großer Fan der PARTNER PFERD. „Mit der PARTNER PFERD hatte ich schon immer eine gute Beziehung. Man fühlt sich hier willkommen!“ Und dieses Gefühl nehme man auch mit in den Sattel und den Parcours. „Hier vor ausverkauftem Haus das Weltcup-Finale zu gewinnen, das war noch ein bisschen spezieller als 2019 bei den Europameisterschaften in Rotterdam, als nur eine Hälfte oder nur ein Drittel der Tribünen besetzt war.“

Im Ranking des Longines FEI Jumping World Cup™ liegt der 31-Jährige zurzeit mit 32 Punkten auf Rang 14. „Das reicht noch nicht für das Finale“, weiß der Schweizer. „Da müssen am Sonntag noch ein paar Punkte her, Leipzig ist die letzte Weltcup-Station, die ich reite. Leipzig ist meine letzte Chance!“ Nach Leipzig stehen zwar noch drei Etappen auf der Liste der West-Europa-Liga, aber Fuchs betont: „Mein Plan steht: meine beiden anderen Top-Pferde Conner Jei und Leone Jei haben Pause, sie steigen erst in der Freiluftsaison wieder richtig ein. Und Commissar Pezi macht nach Leipzig acht Wochen Pause. Die Pferde brauchen ihre Pausen, deshalb gibt es für mich keinen Plan B, wenn es am Sonntag hier nicht klappt.“ Wenn es aber in der Leipziger Messe wie erhofft läuft und Martin Fuchs mit Commissar Pezi noch ein paar Weltcup-Punkte sammelt, dann wäre der Hannoveraner auch die Wahl für das Finale Mitte April im saudi-arabischen Riad. Auch für den Großen Sparkassen-Preis am Sonntag hat Fuchs schon einen genauen Plan: „Ich werde Pezi erst ein kleineres Springen hier in Leipzig reiten und dann als Vorbereitung für den Sonntag das Barrierenspringen am Samstagabend.“ Das Barrierenspringen sei eine gute gymnastische Übung. „Da müssen die Pferde schön gleichmäßig und mit Ruhe in den Kombinationen springen, das tut Pezi gut.“ Das Ziel Riad steht, es wäre das sechste Weltcup-Finale für den Springprofi. „Das Weltcup-Finale ist für mich ein Riesenziel und ich liebe es da mitzureiten.“

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Außerdem hat Martin Fuchs noch Viper Z mit nach Leipzig gebracht. Viper Z ist ein Jahr jünger als Commissar Pezi und ein richtiges ‚Schleifenpony‘. „Viper ist sehr schnell und vorsichtig. Er hat schon viele Springen gewonnen. Den nehme ich immer super gerne mit aufs Turnier, weil ich dann ziemlich sicher weiß, dass ich eine Schleife mit nach Hause bringe.“ Das sei gut für die Moral, ergänzt Fuchs und lächelt.

Ein bisschen bedauert Fuchs, dass er in diesem Jahr nur zwei Pferde mit nach Leipzig bringen konnte und nicht mehr Springen in der Messehalle reiten kann. „Aber ich habe noch zwei super aufstrebende Pferde, die neun und zehn Jahre alt sind. Die Beiden bereite ich gerade auf das Fünf-Sterne-Niveau vor. Dann bin ich noch besser beritten als im Moment und kann nächstes Jahr in Leipzig wieder in allen Prüfungen mitmachen.“

Wenn er bei der PARTNER PFERD nicht selbst im Sattel sitzt, unterstützt er seinen Schüler Andrzej Oplatek aus Polen beim Abreiten und Abgehen der Parcours. „Und ich schaue hier in Leipzig auch gern in der anderen Messehalle beim Westernreiten zu. Ich bin schon gerade daran vorbeigegangen und habe die Musik gehört, Cotton Eye Joe, das gefällt mir.“

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