22. Februar 2024
AktuellesShow

Leipzig bejubelt den besten Boyd

Leipzig – Es gibt kein Vorbeikommen am besten Vierspännerfahrer der Welt: Boyd Exell! Zehnmal hat der Australier schon das Weltcup-Finale gewonnen, fünfmal den FEI Driving World Cup™ im Rahmen der PARTNER PFERD Leipzig und auch 2024 lässt er nichts ‚anbrennen‘: Sieg in der Einlaufprüfung des FEI Driving World Cup™, mit mehr als sechs Sekunden Vorsprung.

Bram (Chardon) war nicht so gut heute, wie er hätte sein sollen“, analysierte der Sieger. „Er wird ziemlich sauer sein und wahrscheinlich am Sonntag sehr gut fahren. Aber mein Team war gut im Flow. Und das Leipziger Publikum ist ein fahrsport-erfahrenes Publikum und bleibt auch bis nach Mitternacht, um unseren Fahrsport zu sehen. Das ist fantastisch!“

Recht hat er: kein Zuschauer verließ die Tribüne bei der stimmungsgeladenen Siegerehrung der besten Fahrer, jeder Sportler wurde bis zum letzten Moment beklatscht und bejubelt. Das gibt es nur in Leipzig.

Anzeige
magix.com

Der Niederländer Bram Chardon gilt international als stärkster Konkurrent Exells, konnte aber die Sparkassen-Trophy nur auf Platz fünf von acht Gespannen beenden. Platz zwei ging in dieser Einlaufprüfung der Weltcup-Fahrer an den Belgier Dries Degrieck mit 156,14 Sekunden, Dritter wurde Ijsbrand Chardon, Brams Vater, mit 167,21 Sekunden.

„Es ist für uns nicht gut gelaufen“, erklärte der Bundestrainer der deutschen Vierspännerfahrer, Karl-Heinz Geiger, ohne Umschweife. „Die Vorderpferde von Michi (Michael Brauchle) waren zu heiß, so hatte er zu viel Druck auf den Leinen und konnte nicht optimal lenken. Georg (von Stein) hat nicht ganz die idealen Linien gefunden und Mareike (Harm) hatte zwei, drei Fehler.“ Er sei nicht wirklich betrübt, so Geiger. „Heute ist es noch nicht so schlimm, am Sonntag wird es wichtiger.“

Am Sonntag geht es ab 12.30 Uhr für die Vierspännerfahrer um die letzten Weltcup-Punkte im FEI Driving World Cup™, Leipzig ist die letzte der acht Weltcup-Etappen, bevor sich die besten Gespanne Anfang Februar zu ihrem Finale in Bordeaux treffen.

Staunen, Jubeln, Brodeln – die Sparkassen Sport-Gala
Vor den Vierspännerfahrern hat die PARTNER PFERD Show die Halle zum Staunen, Jubeln und Brodeln gebracht. Mit der klassischen Quadrille der Landgestüte ging es präzise und traditionell los. Zwölf Reiter-Pferd-Paare aus den Landgestüten Moritzburg, Warendorf, Schwaiganger und Neustadt/ Dosse unter der Leitung von Hauptsattelmeister Falk Sieber sorgten für dressursportliche ‚Vererbermomente‘. Die Ungarische Actionpost von dem französischen Reitkünstler Clément Ferron erzeugte dagegen die ersten Gänsehautmomente. Ferron beeindruckte das Leipziger Publikum mit einer Mischung aus Agilität, Balance und Verbundenheit zu seinen beiden Pferden Camborio und Jaleo. In seinem zweiten Showabschnitt ließ der Franzose Dressur und Trickreiten im Kosakenstil miteinander verschmelzen, begleitet von der international erfolgreichen Reiterin im Bereich der Arbeitsreitkunst, Virginie Dubus. Es ging um Anmut und Präzision, um Genuss fürs Auge und fürs Herz. Auf den knallvoll besetzten Tribünen zur Sparkassen Sport-Gala wechselten Begeisterung und Erstaunen.

Dann kamen die Voltigierer, lange Zeit fest im sportlichen Programm der PARTNER PFERD verankert, seit diesem Jahr in der Show eingebettet, nachdem das internationale Weltcup-System der Voltigiersportler verändert worden ist. Mit Jannik Heiland und den Brüdern Viktor und Thomas Brüsewitz gehörten Deutschlands beste Voltigierer zum Showprogramm am Freitagabend. Am vergangenen Wochenende haben die Drei beim Weltcup-Finale der Voltigierer in Basel aufgetrumpft und die Plätze eins, vier und fünf belegt. In ihrer Show ‚The Greatest Showman‘ versprühten die Weltklasseathleten Leidenschaft, Tanz, Akrobatik, Eleganz und Kraft. Das alles ‚gewürzt‘ mit einer ordentlichen Schippe Humor. Ein Top-Trio der Extraklasse.

‘Snowboardfahren’ im Pferedesport auf Sand und mit Pferdepower.

Horseboarding – eine großartige Variante des ‚Snowboardfahrens‘, auf Sand und mit Pferdepower. Diese neue ‚Pferdesportdisziplin‘ mit Geschwindigkeit, Präzision und purer Action könnte eine neue Trendsportart werden. Zum Abschluss wurden der Knieschluss der Reiter und die Lachmuskeln der Zuschauer getestet: beim Jump & Rodeo. Ein Reiter musste beim Bull Riding so lange wie möglich durchhalten, der Partnerreiter konnte in der Zeit so viele kleine Hindernisse wie möglich per Pferd überwinden und dabei Punkte sammeln. Ein Riesenspaß für alle Beteiligten und Zuschauer. Leipzig feuerte an und amüsierte sich – mehr Show und bessere Unterhaltung rund ums Pferd geht nicht.

Beitrag teilen:

Oh, hallo 👋
Schön, dich zu treffen.

Trag dich ein, um regelmäßig tolle Informationen in deinen
Posteingang zu bekommen.

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Anzeige
asVerein

Schreibe einen Kommentar

error: Content is protected !!