Olympiasieger führen in Wiesbaden

Wiesbaden – Olympiasiegerin Julia Krajewski führt in der Zwischenwertung von Wiesbadens Vielseitigkeit, im Preis der Familie Prof. Heicke, mit ihrer olympischen Goldpartnerin Amande de B’Neville – zur doppelten Freude von Prof. Bernd Heicke. Heicke ist einerseits Sponsor der Vielseitigkeit in Wiesbaden, andererseits Mitbesitzer von ‚Mandy‘, Stallname Amande de B’Neville.

In der Dressur haben die Goldgewinner der Olympischen Spiele von Tokio mit 73,96 Prozent direkt die Führung übernommen, einen souveränen Springparcours absolviert und liegen jetzt mit umgerechnet 26,0 Strafpunkten vorne. Zweiter im Zwischenranking ist der Belgier Wouter de Cleene mit Goteus S. Sein Ergebnis: 31,7 Strafpunkte. Hauchdünn dahinter folgt der fünfmalige Wiesbaden-Sieger Michael Jung auf Highlighter mit 31,8 Strafpunkten. Jung hatte sich mit 72,22 Prozent auf Platz zwei nach der Dressur gesetzt, hatte sich dann aber mit seinem Partner, mit dem er in diesem Jahr seinen achten Berufsreiterchampionats-Titel gewonnen hat, einen Fehler im Springen geleistet.

„Das Springen mit Mandy ‚schockt‘ richtig“, lacht Krajewski. „Das ist richtig cool. Da hat sie einfach ein paar PS mehr. Das ist manchmal in der Dressur eher etwas hinderlich.“ Zwei Jahre habe sie mit Mandy gearbeitet, bis man überhaupt einen Mitteltrab erkannt habe. Erst als Mandy acht war habe sie das erste Mal tatsächliche Anlehnung auf ihr gespürt. „Sie ist nicht wirklich ein Dressurpferd“, schmunzelt die 33-Jährige, „und sie kennt kaum Zuschauer. Die letzten beiden Jahre gab es ja praktisch keine Zuschauer.“ Das sei einer der Gründe gewesen, warum sie sich für einen Start in Wiesbaden entschieden habe. „Außerdem reite ich einfach gerne hier. Ich hoffe, dass morgen viele Zuschauer im Gelände sind. Das macht unheimlichen Spaß, hier durch die Menge zu galoppieren.“

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Wiesbaden ist das erste ‚komplette‘ Turnier für die zwölfjährige Stute in diesem Jahr, bisher war sie nur einmal am Start und das nur in der Dressur. „Natürlich ist das Ziel dieses Jahr die WM im September in Italien“, erklärt Krajewski. Der Weg dahin beginnt für die Olympiasieger hier in Wiesbaden.

Julia Krajewski und Wiesbaden haben sich schon mal als sehr gute Kombination bewiesen. 2015 hat sie hier im Sattel von Samourai du Thot gewonnen, mit dem sie 2016 zum Olympia-Team in Rio de Janeiro gehörte.

Ein starkes Trio geht Wiesbadens Gelände ab: Die Führende Julia Krajewski, der U25-Führende Jérôme Robiné und die Zweite der U25-Wertung, Tabea-Marie Meiners.

Innerhalb der Vier-Sterne-Prüfung wird schon traditionell in Wiesbaden der U25-Förderpreis Vielseitigkeit ausgetragen. In der Wertung der U25-Reiter liegt nach Dressur und Springen Jérôme Robiné in Führung, der Sportsoldat hat im Sattel von Brave Heart nach Dressur und Springen 33,8 Strafpunkte auf seinem Konto. Bereits 2018 und 2019 hat der gebürtige Hesse den U25-Förderpreis in Wiesbaden gewonnen.

Ein Blick auf morgen
Bundestrainer Peter Thomsen erklärte nach der ersten Besichtigung des Wiesbadener Geländes: „Das ist kein Drei-Sterne-Kurs, das ist ein reeller Vier-Sterne-Kurs, wie immer in Wiesbaden mit vielen Wendungen – sehr schön.“ Der Geländeritt in Wiesbaden beginnt morgen um 14.00 Uhr.

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