Pferd & Sinfonie: Magie und jede Menge Pferde

Längst gehören zum CHIO Aachen nicht nur Weltklasse-Pferdesport, sondern auch außergewöhnliche Shows. Den Auftakt machte am Freitag- und Samstagabend gleich zweimal „Pferd & Sinfonie“. Es war fantasievoll, es war bunt, es war spektakulär. Und wunderbar angehört hat es sich auch noch, „Manege frei“ hieß es im Dressurstadion.

Man nehme die großartige Live-Musik des Sinfonieorchesters Aachen, Artisten, Tänzer, eine Prise Magie und natürlich jede Menge Pferde. Heraus kam eine Inszenierung des Konzertklassikers „Pferd und Sinfonie“, die das Publikum in eine imaginäre Welt voller Spaß, Spontaneität und Magie entführte.

Gebannt schauten alle nach oben, als sich ein zauberhafter Harlekin alias Lufttanz-Akrobatin Nadia Meinhardt aus schwindelerregender Höhe ins Stadion abseilte und Grand Prix-Reiterin Britta Rasche-Merkt und ihren Lusitanohengst Xerex zum Tanz bat. Ein magisches Bild, das vom Sinfonieorchester Aachen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Christopher Ward (Freitag) und am Samstag Hiroshi Ueno mit einem Medley aus Robert Longfields La La Land sinnlich untermalt und von den Tänzerinnen der Ballettschule Ferberberg begleitet wurde.

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Es folgten einige der populärsten Stücke der Klassik-Geschichte: Von Fučíks „Einzug der Gladiatoren“ über Jacques Offenbachs „Can-Can“ und Auszügen aus „Cavalleria Rusticana“ bis hin zu populären Melodien aus „Indiana Jones“ und „Forrest Gump“. Und Schaubilder mit jeder Menge Action. Die „Madness Brothers“ wirbelten durch die Aachener Luft, mehr als 30 Shettys flitzten durch die Arena, mehr als 50 Aachener Kinder tanzten mit ihren Steckenpferden und die Voltigier-Stars um die Brüsewitz-Brüder entführten in die fabelhafte Welt des Zirkus. Dazu schaute mit „Fumagalli“ immer wieder der wohl populärste Clown unserer Zeit im Stadion vorbei. Gemeinsam mit seinem Bruder Daris gilt das Duo weltweit als Attraktion.

Mystisch war der Auftritt der Französin Liska Lorca. In einer gemeinsamen Performance mit zwei schneeweißen Hengsten des Showteams Mirage Español, die mit imposanten Ballonschleppen durchs Viereck tanzten, kreierte die Französin im Scheinwerferlicht ein buntes Bild mit Pferden auf eine überdimensional große Leinwand.

Ebenfalls Teil der Show: Jesse Drent. In den sozialen Medien begeistert er fast eine halbe Million Follower, für Pferd & Sinfonie kam Niederländer ins Dressurstadion und eroberte gemeinsam mit Shettyhengst Macho die Herzen des Aachener Publikums. Ein besonderes Highlight gab es noch ganz zum Schluss, als die märchenhafte Parade des Straßentheaters „FierS à Cheval“ mit seinen überlebensgroßen Pferdefiguren aus Licht, Luft und transparenten Stoffen ein fantastisches Schauspiel mit kunstvoll kreierten Formationen in den Aachener Sand zauberte. Das war magisch.

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