25. Juli 2024
Aktuelles

Riesenbeck International kann bei der GCL-Etappe nicht mithalten

Christian Kukuk: Nullrunde beim Nationenpreis in Rotterdam – Ein Abwurf für Philipp Weishaupt

Für die beiden wichtigsten internationalen Turniere des Wochenendes haben sich die Reiter aus Riesenbeck viel vorgenommen: Beim Nationenpreis in Rotterdam waren am Freitagnachmittag die beiden Aspiranten für die Olympischen Sommerspiele in Paris, Christian Kukuk mit Checker und Philipp Weishaupt mit Zineday, für Deutschland am Start. Zeitgleich kämpften in Paris bei der achten Etappe der Global Champions League ihre Kollegen – der U25-Reiter Harry Allen, Philipp Schulze Topphoff und Eoin McMahon – für das Team Riesenbeck International darum, Punkte im Gesamtklassement gut zu machen.

Bei der GCL startete eine neue Besetzung für das Münsterland: Harry Allen lieferte mit dem Wallach Calculatus eine fulminante Nullrunde im 1,55-Meter-Parcours. Auf seinem neuen Beritt Cornest hatte der nachfolgende Reiter der Beerbaum Stables, Eoin McMahon, noch Abstimmungsprobleme. Das Paar kam mit drei Abwürfen aus Runde eins.

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In den Niederlanden gelang exakt zur gleichen Stunde in der ersten Runde des Nationenpreises (1,60-Meter-Parcours) Christian Kukuk als Startreiter in der roten Jacke der Bundesrepublik mit seinem Schimmel Checker ein blitzsauberer Ritt ohne Abwurf. Marcus Ehning hatte zwei Abwürfe auf Coolio und lieferte das Streichergebnis. Richard Vogel konnte auf dem 12 Jahre alten Hengst United Touch S wieder eine Nullrunde beisteuern. Mit seinem hochtalentierten zehnjährigen Zineday musste der Schlussreiter des deutschen Teams, Philipp Weishaupt, einen Abwurf hinnehmen. Durch den neunten Platz nach Runde eins (4/211.67) verpasste damit das deutsche Team die Qualifikation für die zweite Runde, in der nur acht Mannschaften startberechtigt waren. Eine große Enttäuschung für alle Beteiligten und die Erkenntnis des Bundestrainers Otto Becker, dass drei fehlerfreie Ritte in schneller Zeit notwendig sind, um vorne mitzureiten.

In der finalen GCL-Runde nahe des Eiffelturms war die Ausgangsposition für das Team Riesenbeck International eindeutig: mit zwölf Fehlerpunkten leuchtete Platz fünf auf der Ergebnistafel. Es galt also ebenso, weitere Fehler zu vermeiden und schnell zu reiten. Das 1,60-Meter-Springen war wieder technisch anspruchsvoll.

Es gab einen Reiter-/Pferdewechsel von Harry Allen/Calculatus auf Philipp Schulze Topphoff und seine Stute Carla. Eoin McMahon ging als erster in den Ring mit Cornest. Am überbauten Wasser passierte ein Fehler, es kamen drei Zeit-Strafpunkte hinzu. Carla und Philipp Schulze Topphoff hatten zwei Abwürfe – damit landete das Team Riesenbeck International auf Rang acht. In der Gesamtwertung konnte Platz vier gehalten werden.

Die Mission wurde bei beiden Turnieren nicht erfüllt. Weder in Rotterdam, noch in Paris. GCL-Teamchef Ludger Beerbaum sagte zum Abschneiden von Riesenbeck International dazu. „ir müssen schon ehrlich s, dass wir im Moment ohne unsere erste Garde an Pferden in der Teamwertung hinterher reiten. Das sollten wir nicht mit irgendwelchen Ausreden schönreden.“

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