16. Juli 2024
Veranstaltungen

Thomas Wagner: „Das ist für uns grandios!“ ­

9,95 Kilometer liegen zwischen dem Schafhof in Kronberg und dem Kronenhof in Bad Homburg. Für den hessischen Profiausbilder Thomas Wagner liegt der Schafhof also tatsächlich ‚um die Ecke‘ , das Schafhofs Dressurfestival ist für ihn, Schüler, Mitarbeiter, Fans und seine Familie ein jährliches Highlight – aus allen Perspektiven.

Perspektive Nummer eins aus der Sicht des Reiters Thomas Wagner: „Ich werde mit Quantico im Louisdor-Preis an den Start gehen. Er gehört einer Kundin von mir, die ihn in den vergangenen Jahren bei mir ‚überwintern‘ ließ, weil sie selbst nur einen Außenplatz haben.“ Letzten Winter habe er mit dem zehnjährigen Sohn des Quadroneur erste Schritte Richtung Grand Prix-Lektionen angetestet. „Und er hat wirklich Talent gezeigt. In diesem Winter 23-24 haben wir daran etwas weitergearbeitet und dann haben die Besitzer beschlossen, dass er auch über den Sommer bei mir bleibt und wir zusammen weitermachen.“ Das Pferd habe noch wenig Turniererfahrung, der Schafhof wird das vierte gemeinsame Turnier für Wagner und Quantico, und natürlich fehle es noch etwas an der Feinabstimmung, aber… „er ist so toll zu reiten. Wenn wir das von zu Hause ins Viereck bekommen, wird das super – gerade mit der Piaffe-Passage-Tour.“ Der Louisdor-Preis sei für dieses Pferd die perfekte Serie. „Das ist das siebte Pferd, das ich in dieser Serie reite. Ich finde die Serie für Grand Prix-Nachwuchspferde einfach klasse. Und dann noch auf dem Schafhof mit diesem wunderschön angelegten Viereck – es ist für mich jedes Mal ein Genuss, da zu reiten.“

Perspektive Nummer zwei aus der Sicht des Trainers Thomas Wagner: „Natürlich kommen viele Kunden und Schüler von mir, weil es so schön nah ist, um mich anzufeuern und auch um den Schafhof zu sehen. Das macht dann noch mehr Spaß und in diesem Jahr habe ich auch eine ganze Menge meiner Schüler am Start.“ Drei seiner Schüler bringt er für die St. Georg-Inter I-Tour der Amateure mit, drei auch für die Grand Prix-Tour. „Einige haben schon Erfahrung in den jeweiligen Touren, andere wachsen gerade rein, aber alle freuen sich natürlich riesig darauf, auf dem Schafhof reiten zu können.“

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Perspektive Nummer drei aus der Sicht des Arbeitgebers Thomas Wagner: „Eine Schülerin, die die Amateur-Grand Prix-Tour mitreitet, wird im Training von unserem Bereiter Dominik Rosso betreut und ich unterstütze und begleite das Training. Es ist natürlich schön, wenn ein Bereiter einen Schüler in dieser Klasse betreuen kann. Das ist genauso mit den Pferden. Wenn man ein Pferd bis zu einer bestimmten Klasse ausgebildet hat, möchte man es natürlich auch gerne weiterreiten und auf Turnieren zeigen.“ So tritt im Louisdor-Preis außerdem eine Bereiterin des Kronenhofs an. Angelika Mayr wird den zehnjährigen Frascati satteln. „Den haben wir zusammen bis zum Drei-Sterne-Niveau ausgebildet und jetzt sammeln die beiden im Louisdor erste Grand Prix-Erfahrung. Es ist unheimlich schön, wenn man so eine Breite und ein solches Niveau im Stall hat und wir als Gemeinschaft aufs Turnier fahren können – das ist ein super Gefühl und motiviert jeden Tag aufs Neue.“

Perspektive Nummer vier aus der Sicht des Familienvaters Thomas Wagner: „Wir haben zu Hause schon darüber gesprochen, dass nächste Woche wieder ein Turnier ansteht – mit großem Kinderland. Da haben meine Jungs sofort gesagt, dass sie wieder dabei sind und haben sich direkt an das Schafhof Kinderland im vergangenen Jahr erinnert. Das war megacool gemacht.“ ‚Seine Jungs‘ sind der sechsjährige Ben und Till, der im Juli fünf wird. Und natürlich kommt auch Wagners Frau Jessica mit, die ihn im Training und bei den Turnieren vor Ort als Coach unterstützt. Das Kinderland ist von Freitag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

„So kann ich am Schafhof-Wochenende alles miteinander verbinden – das Turnierreiten mit dem Trainieren und der Happy-Family. Das gibt es so sonst nicht und schon gar nicht vor der Haustür, das ist für uns grandios!“, freut sich Wagner und schwingt sich in den Sattel von Quantico, um am letzten Feinschliff für ihren Schafhof-Auftritt zu feilen.

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