14. Juni 2024
AktuellesAuktion

Trakehner Stutenpower in den Holstenhallen ­

Neumünster – In den Holstenhallen zu Neumünster dreht sich am ersten Adventswochenende alles um die edlen Trakehner Pferde: Hengstkörung, Auktionen und die Auswahl der Jahressiegerstute waren Höhepunkte des Freitags.

Zur Auswahl der Jahressiegerstute sind jährlich die besten dreijährigen Stuten des Jahrgangs eingeladen. 13 junge Schönheiten stellten sich in diesem Jahr dem Richtertrio Dr. Felix Austermann, Leiter des Landgestüts Warendorf, Roland Metz, Vermarktungsleiter im Oldenburger Verband, und Frank Bangert aus der Stuteneintragungskommission des Trakehner Verbandes. Auf den Endring luden die Richter sechs Stuten ein und als Prinzessin des Jahres stellten sie abschließend die überragende Fuchsstute Rose la France heraus. Die Titelträgerin ist eine Tochter des Hengstes Fellini und gezogen und im Besitz von Michaela Böhn, Harsefeld. Mit souveränem Auftritt, korrektem Exterieur und überragender, kraftvoller Trabmechanik wurde sie mit Standing Ovations gefeiert. Erste Reservesiegerin wurde die herrliche Replica v. Ivanhoe aus der Zucht und im Besitz von Monica Lindstedt aus Stockholm. Sie eroberte im Herbst die Bronzemedaille bei den Bundeschampionaten und an diesem Nachmittag mit leichtfüßigem Takt und Charme alle Herzen. Als zweite Reservesiegerin stellten die Richter die ungemein harmonische Kalahari v. Millennium aus der Zucht von Ilonka Danowski, Dierstorf heraus, die kurz darauf einen weiteren Auftritt in der Auktion haben sollte, wo sie mit 60.000 Euro einen der Spitzenpreise erzielte.

Auktionsspitze der Reitpferde wurde der sympathische Alleskönner Deinheart v. Dürrenmatt.

Die Auktion der Stuten und Reitpferde lockte mit Offerten für die Zucht wie auch für alle Disziplinen des Reitsports und bot Nervenkitzel erster Klasse. Auktionsspitze der Reitpferde wurde der sympathische Alleskönner Deinheart v. Dürrenmatt, der für 65.000 Euro ein neues Zuhause bei einer überglücklichen schwedischen Familie mit zwei Töchtern fand. Den zweithöchsten Preis erzielte mit 38.000 Euro der Wallach Heißer Stein v. Freiherr von Stein, der seinerzeit bereits eine begehrte Offerte der Bundesturnier Fohlenauktion war und jetzt als Reitpferd mit sportlicher Perspektive abermals den Auktionsring betrat. Der Durchschnittspreis der Reitpferde betrug 26.857 Euro. Auktionator Hendrik Schulze-Rückamp war in Hochform und auch die Stutenkollektion verführte mit herrlichen Modellen für Zucht und Sport. Preisspitze mit 61.500 Euro war die dreijährige Prämienstute Pastorale v. Herakles, gefolgt von der ebenfalls dreijährigen Millennium-Tochter Kalahari, die für 60.000 Euro zugeschlagen wurde. Die Stuten kosteten im Durchschnitt 26.000 Euro. Insgesamt neun Pferde gehen ins Ausland, an Bieter aus acht verschiedenen Staaten.

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