18. Juni 2024
Aktuelles

Undankbarer vierter Platz bei der GCL in St. Tropez

Riesenbeck International arbeitet sich langsam in der Gesamtwertung nach oben

Die Longines Global Championstour wird im Juni ihre Zelte mehrfach in Frankreich aufbauen. Die weltweit höchstdotierte Serie im Springreiten gastiert bei der sechsten Etappe an diesem Wochenende in Ramatuelle/St. Tropez, danach geht es weiter nach Cannes (6. bis 8. Juni), anschließend nach Paris (21. bis 23. Juni), um dann nach einem Zwischenstopp in Stockholm (28. bis 30. Juni) wieder an der Cote d´Azur im Jachthafen von Port d´Hercule (4. bis 6. Juli) ihren Frankreich-Besuch zu beenden.

Für den Gesamtsieger der Global Champions League (GCL) der vergangenen beiden Jahre, Team Riesenbeck International, hat dessen Erfolgsreiter Christian Kukuk vor einer Woche in Madrid schon einen Fingerzeig gegeben: „Ich freue mich auf St. Tropez und Cannes. Ich hoffe, dass wir bei diesen Turnieren in der Tabelle wieder nach oben kommen können und dann bei unserem Heimturnier in Riesenbeck Mitte Juli in der Gesamtwertung vorne liegen.“

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Mentale Unterstützung vom ganzen Stall und vielen Kollegen erhielten Kukuk und sein Partner Philipp Weishaupt aus der Heimat via Public Viewing. In Riesenbeck findet derzeit ein internationales Zwei-Sterne-Turnier statt, bei dem auch Teamkollege Eoin McMahon und Teamchef Ludger Beerbaum mit Nachwuchspferden am Start sind.

Bei der sechsten Global Champions League-Etappe mussten Christian Kukuk mit Mumbai und Philipp Weishaupt mit Coby als drittes Starterpaar in die erste Runde, einem 1,55-Meter-Springen. Das Ambiente passte, die Zuschauer genossen einen azurblauen und wolkenlosen Himmel, ein laues Lüftchen und natürlich den Blick auf das tiefblaue Meer. Da passte der Ritt von Christian Kukuk auf seinem prachtvollen Schimmel Mumbai wie gemalt ins Bild. Souverän und sicher wie gewohnt lieferten sie die erste Nullrunde. Philipp Weishaupt zog mit seinem Coby wie immer zielgerichtet und fokussiert nach. Riesenbeck International blieb ohne Fehler in schnellster Zeit. So sorgten die Reiter mit klasse Leistungen an der französischen Riviera für Sommerstimmung – während zuhause im Münsterland die dicken Jacken ausgepackt wurden.

„Unser Plan ist aufgegangen“, sagte Christian Kukuk vor der finalen Runde. In die durften sie aufgrund der Führung vor den ebenfalls fehlerlosen Damen des Teams Cannes Stars als letzte einreiten. Er warnte dennoch: „Es ist aber erst die Hälfte geschafft. Auch wenn wir jetzt einen Vorteil haben und die Konkurrenz anschauen können. Unser Plan A ist auf jeden Fall: insgesamt vier fehlerfreie Runde zu reiten.“

Was sie sahen, war eine weitere Nullrunde der Cannes Stars. Der Druck lastete jetzt auf Riesenbeck International. Christian Kukuk sattelte nun Mumbai, Phillip Weishaupt blieb bei seinem Coby. Christian Kukuk ritt enge Wendungen, um Zeit zu sparen, doch es fiel die Stange beim Einsprung in die Kombination. Damit hieß der Sieger Cannes Stars. Bei Philipp Weishaupt fielen zwei Stangen. Platz zwei ging damit an Madrid in Motion, die Stockholm Hearts kamen als dritte auf das Podium. Und für Riesenbeck International blieb nur der undankbare vierte Platz übrig. In der Gesamtwertung rangiert das Team jetzt auf Platz sieben.

Teamchef Ludger Beerbaum kommentierte: „Das kann einfach passieren. Runde eins war sehr stark, die zweite leider etwas weniger. So ist der Sport.“

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