5. März 2024
Aktuelles

WM Ponyfahrer: Drei Bronzemedaillen für Deutschland

Bei den Weltmeisterschaften der Ponyfahrer in Oirschot in den Niederlanden hat die deutsche Mannschaft in einem spannenden Kegelfahren die Bronzemedaille gewonnen. Schon nach Dressur und Gelände lag das deutsche Team auf Rang drei, allerdings waren die Belgier ihnen dicht auf den Fersen. Zusätzlich hat Pony-Vierspännerfahrer Steffen Brauchle Bronze in der Einzelwertung gewonnen, ebenso holte auch Anna Genkinger Bronze bei den Pony-Einspännern.

„Wir sind sehr froh, dass es mit einer Team-Medaille geklappt hat, nachdem wir vor zwei Jahren als Vierter ohne Medaille nach Hause fahren musste“, freut sich Bundestrainer Karl-Heinz Geiger. Der Sieg ging an die Titelverteidiger aus den Niederlanden (454,38), Silber gewann das Team aus der Schweiz (454,70), Bronze mit 478,34 Punkten das deutsche Team.

Für die deutsche Mannschaft fuhren bei der Pony-WM insgesamt sechs deutsche Fahrer, je zwei pro Anspannungsart, wobei immer das bessere Ergebnis in der jeweiligen Anspannungsart für die Mannschaft gewertet wird. Dazu gehörten bei den Pony-Einspännern Anna Genkinger (Pfalzgrafenweiler) mit Bella Donna, Niels Grundmann (Fredenbeck) mit Tadeus, bei den Pony-Zweispännern Tobias Fiefhaus (Wettringen) und Christof Weihe (Petershagen) sowie als Pony-Vierspänner-Fahrer Steffen Brauchle (Lauchheim) und Niels Kneifel (Wunstorf).

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Als erste mussten die Pony-Einspänner in den Kegelparcours. Nachdem Niels Grundmann mit Tadeus mit 14,42 Strafpunkten für drei abgeworfene Bälle und Überschreiten der erlaubten Zeit ins Ziel gekommen war, zeigte die zweite Teamfahrerin Anna Genkinger mit Bella Donna eine schnelle Runde durch den Kegelparcours. Ein Ball fiel zwar auch, aber dennoch konnte sie sich mit diesem Ergebnis von Platz neun auf den Bronzerang vorarbeiten und so zusätzlich zur Mannschafts-Medaille auch noch eine Einzelmedaille mit nach Hause nach Baden-Württemberg nehmen. „Der Kegelparcours war sehr anspruchsvoll es gab keine einzige Null-Runde, aber Anna ist eine super souveräne Runde im Kegelparcours gefahren, das war richtig toll, dass sie so dann noch Bronze gewonnen hat“, freute sich der Bundestrainer. Einzelfahrerin Sandra Schäfer (Nordwalde), die nach Dressur und Gelände auf Platz zehn gelegen hatte, sammelte mit Pony Carino S 13,90 Strafpunkte im Kegelparcours und beendete die WM auf Rang zwölf. Niels Grundmann landet am Ende auf Platz 21.

Pony-Zweispänner: Top-Kegelergebnis für Christof Weihe
Nachdem Mannschaftsfahrer Christof Weihe die Dressur gewonnen hatte, lief es im Gelände erst gut, bis er im letzten Hindernis einen falschen Weg eingeschlagen hatte. Mit 20 Strafpunkten für „Korrigiertes Verfahren“ war er weit abgerutscht in der Einzelwertung. Im Kegelparcours lief es dann wieder. Nur ein Ball fiel und er beendet den Parcours mit minimalen Zeitstrafpunkten – 4,97 sein Ergebnis. Damit lieferte er das Zweispänner-Ergebnis für das Team und kam ein der Einzelwertung auf Rang neun.

Der zweite Zweispänner-Mannschaftsfahrer Tobias Fiefhaus aus Wettringen hatte nach Dressur und Gelände auf Rang neun gelegen. Bei ihm fielen einige Bälle, mit 16,88 Strafpunkten beendete er seine WM-Premiere auf Rang elf. Einzelfahrer Rene Jeurink (Hoogstede) belegte nach Dressur und Gelände Platz zehn und konnte sich trotz 9,61 Strafpunkte im Kegelparcours noch auf den achten Platz am Ende vorschieben. Die zweite Einzelfahrerin Antonia Brechtken (Wuppertal) beendet ihre erste Welmeisterschaft auf Rang 15.

Pony-Vierspänner: Niels Kneifel sichert Bronze
Als erster Mannschaftsfahrer bei den Pony-Vierspännern startete Niels Kneifel. „Wir hatten uns im Laufe des Kegelfahrens einen Vorsprung von Rund 16 Punkten vor den Belgiern erarbeitet, daher war trotz der 14,62 Strafpunkte für zwei Bälle und Zeitfehler für Niels die Bronzemedaille da schon sicher“, freute sich Geiger. „Nach vorne war auch klar, dass da eigentlich nichts mehr gehen würde.“

Steffen Brauchle, Weltmeister von 2019 und mehrfacher Deutscher Meister, musste somit nicht mehr für das Mannschaftsergebnis, sondern nur für seine Einzelmedaille fahren. Ein Ball fiel und 4,35 Strafpunkten zählten, aber er behielt seinen dritten Platz und somit Bronze. In der Einzelwertung kamen nach ihm noch der Schweizer Yannik Scherrer und die amtierende Weltmeisterin Marijke Hammink. Scheerer kam mit 4,49 Zeitfehlern ins Ziel, Hammink mit 3,33 Fehlern für einen Ball und ein ganz bisschen Zeitstrafpunkte. Beide konnten aber ihre Plätze halten und so konnte die Niederländerin ihren Einzel-Titel erfolgreich verteidigen. Scheerer holte Silber, Brauchle Bronze.

“Das war hier eine ganz tolle WM, der Veranstalter hat sich viel Mühe gegegeben´mit toll gestalteten Hindernissen und vielem mehr”, so das Fazit von Bundestrainer Geiger. fn-press/evb

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