25. April 2024
Aktuelles

Zweitjüngster Derby-Sieger der Geschichte

Junger Sachse gewinnt das 93. Deutsches Spring-Derby ­
Neuer Besucherrekord in Klein Flottbek

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Hamburg – Über 100 Jahre ist das Deutsche Spring- und Dressur-Derby schon alt – aber in diesem Jahr war es so jung wie selten. Gleich zwei 21-Jährige schafften Nullfehlerrunden, übrigens Nummer 160 und 161 in der Geschichte des Derbys: der Sachse Marvin Jüngel (Kamenz) mit der 14-jährigen Oldenburgerin Balou’s Erbin und die Dänin Caroline Rehoff Pedersen mit dem zwölfjährigen Holsteiner Calvin. Am Ende ritt Jüngel diesen bisher größten Triumph seiner Karriere nach Hause und ließ sich vom elektrisierten Hamburger Publikum frenetisch feiern: als zweitjüngster Derby-Sieger der Geschichte nach Alwin Schockemöhle. „Mir fehlen echt die Worte“, so Marvin Jüngel, der im sächsischen Kamenz eine eigene Reitschule betreibt. „In dem Parcours kommt man wirklich nicht zum Durchatmen. Meine Mutter hat morgen Geburtstag, jetzt können wir besonders gut reinfeiern.“ Übrigens gehört Balou’s Erbin Sonja Jüngel, der Mutter von Marvin.

Platz zwei für Caroline Rehoff Pedersen.

Platz zwei ging also an Caroline Rehoff Pedersen, die zum ersten Mal in Hamburg war: „Calvin ist unheimlich mutig, hat einen riesigen Galopp und ich hatte das Gefühl, dass er sich hier wohlfühlt und es gut machen würde.“

Dritter wurde Benjamin Wulschner (Dahlen) mit seiner bewährten Bangkok Girl PP, die sich mit dieser Topplatzierung nun aus dem Sportgeschehen verabschiedet und in die Zucht geht: „Sie ist fantastisch gesprungen und ich war ganz dicht dran“, schwärmte Wulschner. „Sie könnte sicher noch drei oder vier Jahre gehen, sie ist auf jeden Fall fit genug. Aber ich möchte mir eben auch noch ein Derby-Pferd aus ihr züchten“, schmunzelte Wulschner und lobte die exzellenten Bedingungen auf dem Derby-Platz: „Der Boden war vom Allerfeinsten, ein großes Lob an den Veranstalter.“

Voll des Lobes war auch Albert Darboven, der die Derby-Woche sichtlich genossen hatte: „Ich bin entzückt über so viel sympathisches Publikum! Es war ein Traum zu sehen, wie sie alle mitgegangen sind. Das Turnier ist toll gelaufen“, schwärmte Albert Darboven vom Derby 2023.

Mit dem Harmonie & Fairness Stil Preis, der im Zuschauer-Voting ermittelt wird, wurde auch in diesem Jahr wieder Sandra Auffarth belohnt, bereits zum zweiten Mal in Folge. Mit Ihrer Nupafeed’s La Vista ritt sie übrigens zum vierten Mal in Folge in die Top vier des Derbys: „Auf die Ehrung bin ich sehr stolz! Das Publikum ist hier einfach fantastisch, die Stimmung ist unglaublich und mit keinem anderen Turnier vergleichbar. Das macht viel Spaß und Freude, und auch die Pferde fühlen sich sehr wohl hier.“

Derby-Chef Volker Wulff erlebte täglich einen mehr als gut besuchten Derby-Park und verkündete einen neuen Besucherrekord. 98.000 Menschen fanden den Weg zum Deutschen Spring- und Dressur-Derby: „Wir hatten noch nie so einen vollen Freitag, der Vorverkauf lief schon überdurchschnittlich gut und ich kann mir vorstellen, dass wir in den nächsten Jahren die 100.000-Marke knacken werden. Ich bin mega zufrieden!“

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