Schnell, schneller, Haßmann

Paderborn – Mit dem Preis der Bremer AG ist die erste Prüfung der großen Tour bei der OWL Challenge auf dem Paderborner Schützenplatz entschieden. In dieser internationalen Springprüfung nach Fehlern und Zeit durften die Reiter keinesfalls im Parcours bummeln, denn es gab kein Stechen. Es siegt, wer im Umlauf sowohl fehlerfrei war, als auch die schnellste Zeit hatte. Und das gelang am Freitagabend dem für schnelle Ritte bekannten amtierenden Deutschen Meister Felix Haßmann (Lienen).

Im Sattel des erst neunjährigen Westfalenwallachs Sig Black Panther rollte er als vorletzter Starter das Feld von hinten auf und ließ der Konkurrenz keine Chance. „Sig Black Panther hat schon in der Youngster Tour viel gewonnen und ist einfach ein grundschnelles Pferd. Auch die coronabedingte Pause hat ihm gar nicht geschadet. Er ist überhaupt nicht guckig, ganz relaxt und ist sofort wieder gut in die Turniere eingestiegen“, schwärmt Haßmann von seinem noch jungen Sportpartner. Zweiter der Prüfung wurde Benjamin Wulschner (Dahlen) mit Quidditsch. Platz drei ging an Tim Rieskamp-Gödeking (Steinhagen) mit Chico Bonito.

Zuvor siegte im Preis der Müsing GmbH, einem Springen der mittleren Tour, Jörne Sprehe (Fürth) mit Chepetta. Ihr folgte auf Platz zwei Stephanie Böhe (Betzendorf) mit Fifty Special gefolgt von dem einstigen Doppeleuropameister Marco Kutscher (Bad Essen) im Sattel von Graal.

Am Turniersamstag geht es für die Amateure in die abschließende Prüfung der SPOOKS-Amateur Trophy. Anschließend entscheidet sich der Preis der dSpace GmbH in der mittleren Tour, bevor für die sieben- und achtjährigen Pferde die zweite Qualifikation der FUNDIS Youngster Tour beginnt. Der Preis der CWD Deutschland GmbH und der Glas Strack Preis liefern die Höhepunkte am Nachmittag, zum Abschluss des Tages startet das erstmals in Paderborn stattfindende Barrierenspringen.



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